Rotes Kliff im Sylt-Lexikon

Für die Seefahrer, die an Sylt vorbei kamen war das Rote Kliff ein markantes Zeichen. Gelegen ist dieser Strandabschnitt in der Nähe des Ortes Kampen, bzw. genauer gesagt zwischen den Orten Kampen und Wenningstedt. Die 30 m hohe Steilküste befindet sich also im Westen der Insel. Seinen Namen hat das Rote Kliff durch den rostroten Geschiebelehm, aus dem das Kliff besteht. Die Färbung kommt dabei von der Oxidation der eisenhaltigen Bestandteile.

Für viele Sylt-Urlauber kommt dabei erst am Roten Kliff erst richtig Urlaubsstimmung auf, wenn man erst einmal ins erfrischende Nass hineingehen konnte. Was aber das Rote Kliff auf Sylt so faszinierend macht, ist, dass es an in den Abendstunden, wenn die Sonne untergeht seinem Namen gerecht wird und in faszinierenden Farben erstrahlt. Der Strand ist dabei gekennzeichnet durch blau-weiße Strandkörbe und eine tosende Brandung. Hier gibt es auch extra zwei ausgewiesene Hundestrände, wobei der Kampener Strand in insgesamt vier Strandabschnitte eingeteilt ist, und zwar in den Bereich L – N (Sturmhaube/Rotes Kliff), sowie den Bereich H – K (Hauptstrand/La Grande Plage) und E – G, den Mittelstrand, wie auch A – D die Buhne. In den Bereich A – H finden sich dabei 13 textilfreie – sprich FKK-Strandabschnitte.

Am Roten Kliff, wie auch an allen anderen Kampener Stränden wachen dabei ausgebildete Rettungsschwimmer und leisten im Notfall Erste Hilfe an den Badegästen. Wer an einen der Strände möchte, der benötigt eine Kurkarte. Zu kaufen gibt es diese entweder direkt am Strand in Form einer Tagesgästekarte, oder aber wenn man eh einen Kururlaub gebucht hat, wobei man diese dann bei seiner Ankunft vom Veranstalter erhält.

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Text (c) 2017: C. H.

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