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Wattwanderung im Sylt-Lexikon

Das Wattenmeer ist ein einzigartiges Ökosystem. Es ist so, dass das Wattenmeer für Pflanzen und Tiere extreme Bedingungen bedeutet. Der hohe und wechselnde Salzgehalt und die großen Temperaturschwankungen sind dabei charakteristisch für das Wattenmeer, wie auch seine hohe Individuendichte. Zum Pflichtprogramm eines jeden Aufenthaltes zwecks Kur, oder Urlaub auf der Insel Sylt gehört eine Wattwanderung bei Ebbe. Es ist dabei so, dass es wegen der rauen See auf der Westseite der Insel lohnende Wattwanderungen nur auf der Ostseite von Sylt gibt. Die lohnendsten Wattwanderung ist dabei die von Hörnum nach Rantum. Diese Wattwanderung ist etwa 5 km lang und sehr einfach. Im nördlichen Teil von Sylt gibt es viel Schlickwatt. Das Gehen ist hier anstrengender, weil es tiefer ist.

Insgesamt werden während der Saison rund 50 Wattwanderungen auf Sylt jedes Jahr angeboten. Darunter auch spezielle Kinderwattwanderungen. Führungen dauern rund 2 Stunden. Man erhält dabei sehr viele Informationen über das Watt selbst und die Tiere, die im Watt leben, wie zum Beispiel den Wattwurm, den Ringelwurm, oder aber die Miesmuschel. Die Ausrüstung für einen Wattwanderer: Regenkleidung und Gummistiefel, oder aber man geht barfuß durchs Watt. Auch das ist erlaubt. Geführt werden die Wattwanderungen auf Sylt von geprüften Wattführern, bzw. Wattführerinnen. Das Wattenmeer vor Sylt gehört zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Dieses hat insgesamt eine Fläche von 441.000 Hektar und ist damit der größte Nationalpark in ganz Europa. Das Wattenmeer ist dabei Lebensraum von rund 3.200 Tier- und Pflanzenarten.Auch Promis, die sich so das Jahr über auf Sylt tummeln, nehmen gerne an Wattwanderungen teil und vielleicht im Anschluss daran an einer Austernprobe.



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