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Tourismus im Sylt-Lexikon

Die Haupteinnahmequelle der Menschen auf Sylt ist der Tourismus. Es ist dabei so, dass dies bereits schon seit mehr als 100 Jahren so ist. Zu dieser Zeit wurde Westerland im Jahr 1855 zum Seebad – und zwar nach dem Vorbild englischer Badeorte. Insbesondere die Oberschicht, aber auch die Mittelschicht machten auf Sylt Kuren, wobei die Gäste in den ersten Jahrzehnten gleich mehrere Wochen blieben. Bereits schon damals wurde den Gästen ein umfangreiches und ansprechendes Unterhaltungsprogramm im Reizklima von Sylt geboten. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurden auf Sylt in den ehemaligen Kasernenanlagen Landschulheime für Kinder aus Großstädten eingerichtet. Im 2. Weltkrieg war die Insel Sperrgebiet, der Tourismus kam dabei völlig zum Erliegen und auch die ersten Nachkriegsjahre waren für die Inselbewohner von Hunger und Arbeitslosigkeit geprägt. Noch immer ruhte der Kurbetrieb. Die sich auf Sylt befindlichen Hotels dienten vielmehr Kriegsflüchtlingen als Bleibe. Die ersten Nachkriegsgäste kamen erst zur Sommersaison 1949 wieder. Seither boomt der Tourismus auf Sylt jedoch. Insbesondere in den 1960er Jahren erlebte die Insel einen regen Ansturm auf die Hotelbetten, denn außer den bis dato nur auf die Insel kommenden wohlhabenden Kurgästen wurde Sylt mehr und mehr auch für „Otto-Normal-Verbraucher“ immer interessanter. In dieser Zeit entstand auch das neue Kurzentrum. Mit rund 785.000 Gästen, bzw. Tagesgästen im Jahr und einer Gästebettenkapazität von heute 75.000 hat Sylt von seiner Größe her betrachtet eine beachtliche Kapazität. Die Aufenthaltsdauer der Gäste dauert dabei rund 8 Tage, wenn man die vergangenen Jahre so betrachtet (7,8 Tage in 2007 und 8,3 Tage in 2006).



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