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Seebad im Sylt-Lexikon

1855 – eine neue Zeitrechnung beginnt auf Sylt

Die Menschen auf Sylt lebten lange Zeit von Fischfang, der Seefahrt und einige gingen auch auf Walfang. Dazu kam die Austernzucht. Ab dem Jahr 1855 begann jedoch für die Menschen auf Sylt regelrecht eine neue Zeitrechnung. 1855 war nämlich das Jahr, in dem in Westerland ein Seebad gegründet wurde, wobei sich Sylt damit in die Nordseeinseln einreihte, die Erholungssuchenden es ermöglichte Sonne und Meer richtig zu genießen. Im gleichen Jahr ging der erste Leuchtturm aus Sylt in Betrieb – sinnvoll, denn die Bäderschiffe, die aus Hamburg nach Sylt kamen, kamen auch bei schlechtem Wetter und brachten immer mehr Gäste auf die Nordseeinsel. Damit die Gäste und natürlich auch die Einwohner von Sylt sich sicher fühlen konnten, wurde bereits um das Jahr 1800 herum erstmals Erosionsschutz betrieben, und zwar indem die Dünen planmäßig bepflanzt wurden, um so ihre Wanderung einzudämmen. Rund 70 Jahre später, 1872, wurden vor der Küste Sylts zwecks Küstenschutz betrieben und zwar in dem man die ersten Buhnen einbrachte.

Der Tourismus war es, der aber auch in anderen Bereichen den Menschen auf Sylt und natürlich auch den Gästen auch allerlei Bequemlichkeiten brachte. So wurde zum Beispiel im Jahr 1888 zwischen Munkmarsch und Westerland die Sylter Inselbahn gebaut, die später auch nach Hörnum und List erweitert wurde. Damit waren die Zeiten vorbei, in denen man mittels Pferdekutsche vom Bäderschiff aus in Richtung Seebad Westerland weiterreisen musste. Im 1. Weltkrieg lag der Fremdenverkehr dann brach. Im Jahr 1920 stimmten die Sylter für eine künftige politische Zugehörigkeit zu Deutschland anstelle zu Dänemark.


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