Leuchtturm Kampen im Sylt-Lexikon

Der Leuchtturm Kampen auf der Insel Sylt wurde im Jahr 1853 im Auftrag von König Friedrich VII. von Dänemark errichtet. Dies war zu der Zeit, als Sylt noch zum dänischen Königreich gehörte. Der Auftrag von König Friedrich VII. von Dänemark lautete damals, dass auf Sylt ein Leuchtturm au dem höchstgelegenen Punkt der Insel errichtet wurde. Dieses ist nun einmal das Rote Kliff. Erstmals den Schiffen den Weg zeigte der Leuchtturm Kampen dabei am 1. März 1856 den Weg.

Ursprünglich wurde für dieses Leuchtfeuer ein Leuchtapparat mit Petroleumspeisung verwendet. Dies war zu der damaligen Zeit eine kleine technische Revolution. Gezeigt wurde diese im Jahr 1855 auf der Weltausstellung in Paris. Die Farbe der Klinker war ursprünglich gelb-grau. Diese verwitterten natürlich mit der Zeit. Aber erst 1953 erhielt der Leuchtturm Kampen sein heutiges Aussehen mit der markanten schwarz-weißen Tageskennung.

Der Leuchtturm Kampen war dabei eigentlich schon Anfang an ein Anziehungspunkt für Feriengäste und auch für Einheimische. Dies belegen heute noch erhaltene Gästebücher aus den 1870er Jahren, bzw. 1880er Jahren. Heute kann der markant aussehende Leuchtturm Kampen nicht mehr besichtigt werden. In Betrieb ist der Leuchtturm Kampen aber noch. Jedoch da es seit 1977 keine Leuchtturmwärter mehr gibt, wird der Leuchtturm Kampen mittels Funkschaltuhr von Koblenz aus ferngesteuert, wobei der Leuchtturm Kampen 2004 und 2005 aufwändig saniert wurde.

Der Leuchtturm Kampen ist wegen seiner markanten schwarz-weißen Farbgebung ein sehr beliebtes Motiv in der Malerei. Bekannte Künstler, wie Ole West, aber auch Hans Nordmann haben den Leuchtturm Kampen für ihre Werke als Motiv gewählt.


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