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Sehenswürdigkeiten auf Sylt

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – auf Sylt Urlaub zu machen ist an 365 Tagen möglich. Es sind dabei sehr wechselvolle 365 Tage, die Sylt da zu bieten hat in einem Jahr. Sylt hat dabei in jeder Jahreszeit - Frühling, Sommer, Herbst und Winter – seine ganz besonderen Reize. Im Frühling ist es dabei so, dass diejenigen Einwohner von Sylt, die ihr Winterquartier auf dem Festland aufgeschlagen haben, mit dem Beginn des Frühlings wieder auf die Insel kommen und ihre Arbeit im Fremdenverkehr wieder aufnehmen, obwohl allerorts auf der Insel eigentlich zu jeder Jahreszeit Saison ist. Die Monate Juni, Juli, August, September – also die Sommermonate sind jedoch Hauptsaison. Es ist dabei so, dass man sich auf Sylt für eben diese vier Monate die übrigen acht Monate im Jahr regelrecht rüstet. In den Monaten Juni, Juli, August, September ist es dabei so, dass auf der Insel eine Party die andere jagt. Dies sind auch die Monate, wo es durchaus üblich ist, dass die Urlauber die ganze Nacht durchs Dorf ziehen und erst in die Unterkünfte gehen, wenn über dem Watt es schon wieder hell wird, die Sonne aufgeht.

Ist der September erst einmal vorbei, ist es so, dass zwar immer noch einige Gäste da sind, aber im Herbst kann es aufgrund von Sturmtiefs auf Sylt schon einmal ungemütlich werden. Der Winter auf Sylt ist für Urlauber mit einigen Entbehrungen verbunden, denn nicht jede Kneipe ist auf und auch viele Läden haben geschlossen. – Die wenigen Gäste, die im Winter auf Sylt verweilen, sind König.

Sylt und seine Verbindungen zur „Außenwelt“

Vor rund 8000 wurde Sylt vom Festland getrennt und wurde zur Insel. Erreichen konnte man die Insel über Jahrhunderte hinweg nur mit dem Schiff. Auch die ersten Siedler werden wohl mit dem Schiff gekommen sein. Belege wann die Insel besiedelt wurde, gibt es allerdings nicht. Nachdem im Jahr 1855 Westerland zum Seebad wurde und im gleichen Jahr der Leuchtturm von Kampen errichtet wurde, machte man sich mehr und mehr Gedanken, wie man die Badegäste, die man schon in der ersten Saison zahlreich erwarten konnte aufgrund des sehr günstigen Klimas, denn auf die Insel befördert. – Die Lösung waren die Bäderschiffe, die von Hamburg aus regelmäßig die Nordseeinsel Sylt ansteuerten. Um jedoch nach Westerland zu gelangen, mussten die Badegäste dann letztlich auf Pferdekutschen zurückgreifen. Die Fahrt auf den unbefestigten Wegen der Insel war sicherlich damals kein Vergnügen.

1888 jedoch kam hinsichtlich der Frage der Beförderung auf der Insel Sylt selbst eine Lösung. Und zwar in Form der Sylter Inselbahn. Diese fuhr anfänglich nur von Munkmarsch nach Westerland, wurde aber später auch in die anderen Inselorte hin erweitert. Es ist so, dass der Betrieb der Sylter Inselbahn nach und nach jedoch wieder eingestellt wurde. 1970 schließlich wurde auch das letzte Teilstück der Sylter Inselbahn geschlossen. Badegäste, die nicht, bzw. nicht mehr mit den Bäderschiffen fahren wollten, boten sich aber auch Alternativen an. So gab es ab 1919 zum Beispiel mehr, oder weniger regelmäßig Flugverbindungen vom Festland aus auf die Insel Sylt. Und seit 1927 verbindet der Hindenburgdamm mit einer zunächst eingleisigen Zugverbindung die Nordseeinsel Sylt mit dem Festland.


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